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DTSA Nitrox * – die 1.

Der Wahnsinns-Sommer liegt in den letzten Zügen – aber die kühlere Jahreszeit wird wohl nun doch nahen. Das ist dann die Zeit, wo der wärmebedürftige Taucher in südliche Gefilde entflieht. Das ist aber auch oft  die Zeit, wo eben dieser Taucher im erträumten Urlaub vom Gelegenheits-Süßwasser-Taucher zum Extrem-Sporttaucher mit 3–4 TG am Tag mutiert und sich dann wundert, warum er abends so „breit“ ist. Oder noch ganz andere Folgen hat … Die Ursache davon ist natürlich rein biologisch und medizinisch erklärbar durch die hohe Stickstoffsättigung im Blut.

1. Lösung:

weniger tauchen – ist aber Mist!

2. Lösung:

Tauchen mit erhöhtem Sauerstoffgehalt – Stichwort Nitrox

Nach erfolgreicher Umfrage im August mit großem Interesse im Verein, fand nun gestern die erste Runde des Kurses DTSA Nitrox * im Clubraum statt.

Ausbilder und Prüfer: unser TL2 Hannes
Teilnehmer: 9 Vereinsmitglieder

Neben der allgemeinen und immer mal wieder sinnvollen Auffrischung zu den Themen Tauchen, medizinische Grundlagen und Deko wurden alle wichtigen Inputs zum Tauchen mit Nitrox vermittelt und anschließend in einer kurzen Prüfung abgefragt.
Ergebnis: alle haben bestanden und dürfen sich nun im nächsten Tauchurlaub die Sauerstoff-Frischzellenkur gönnen (und wehe, jetzt kommen blöde Sprüche wegen des Altersdurchschnittes des Kurses …) – viel Spaß dabei 😉

Danke an Hannes für die professionelle Vorbereitung und Durchführung des Kurses und den lehrreichen Abend. Und toi toi toi für die 2. Runde des Kurses nächste Woche.

 

ACTIONCUP 2015

Ganz frisch von unserem Treffen mit unseren UW-Fotofreunden aus Berlin am letzten Wochenende am Stechlin:

Alle Freunde von GoPro & Co. sind herzlich eingeladen, noch schnell am ACTIONCUP 2015 teilzunehmen. Alle Infos dazu unter www.actioncup.de Beeilt Euch – die Zeit drängt. Annahmeschluss für Filmanmeldungen ist der 31.10.2015 um 23:59 Uhr. Zeigt was Ihr könnt!

 

Und immer wieder sticht der Stechi

Am vergangenen Wochenende war erneut auf Einladung der UW-Foto- und Videografen vom LTV Berlin eine kleine „Delegation“ unseres Vereins am wunderschönen Stechlinsee und in der dortigen Tauchbasis Stechlin (Neuglobsow). Wie immer wurde getaucht, geklönt, gefachsimpelt, Filme und Bilder geschaut und natürlich auch gemütlich zusammengesessen und so die sächsisch-preussische Freundschaft gepflegt.

 

Weihnachtstauchen im Schlaraffenland

Es war einmal ein kleines Tauchervolk mit einem König namens Michael. Nun geschah es, dass der König krank wurde und sein erster Minister Bodo, der V. all die Amtsgeschäfte übernehmen musste. Es begab sich aber genau in dieser Zeit, nämlich am Vortage des
1. Advent, daß das kleine Tauchervolk mit all seinem Gefolge sein jährlich stattfindendes Fest namens „Weihnachtstauchen“ feiern wollte.

Also machten sich alle auf den Weg vom Hofe des schönen Elbflorenz an einen Ort mit Namen Ammelshain, welcher liegt, so erzählten es sich die Leute, 3 Meilen hinter Weihnachten in einem Land, wo Milch und Honig fließen und es immerdar Unmengen zu essen gibt – es musste wohl das Schlaraffenland sein.
Als sie nun da ankamen, war Bodo, der V. schon da und empfing freudig sein kleines Tauchervolk. Ihm, ihrem kranken König Michael und dem Feste zur Ehre sangen alle recht wundersame Lieder, zogen sich danach ihre seltsamen Kleider an, um in die eisigen Fluten springen zu können. Denn es hatte sich herumgesprochen, dass am Grunde des dortigen finst´ren Gewässers neben allerlei unheimlichen Getier auch ein gar wunderlicher Alter in rotem Mantel hockte und allen, die es wagen würden, ihn aufzusuchen, aus seinem Sacke etwas mitgeben würde. Also geschah es, die Mutigen unter dem kleinen Tauchervolk stürzten sich in die Fluten und holten vom Grunde des Sees so manchen Schatz herauf.

Inzwischen hatten viele fleißge Hände Berge von Fleisch, Wurst, Brot, Wein, Kuchen, Obst, Zuckerwerk und derlei andere Köstlichkeiten aufgehäuft und zubereitet – und das Schlemmen und Tafeln begannn. Den Anfang machten unzählige Fleichstücke und Würste, die der unermüdliche Koch Kuno über dem Feuer gewendet hatte, dazu floss der Glühwein in Strömen. Nach allerlei kurzweiligem Treiben oder trägem Liegen in einem Schwitzraum sollten allsogleich die Unmengen von süßen Leckereien in die Mägen des kleinen Tauchervolks wandern. Was gab es da nicht alles für Backwerk: Rosinen- und Mandelstollen aus einem fernen Tal in den sächsischen Bergen, dazu Kuchen, Plätzchen, Lebkuchen und anderes Zuckerzeug. Aber auch Gehacktes vom Schwein mit allerlei schönem Gewürz und Weißgebäck. Dazu floss in großer Menge ein Getränk aus dunkel gerösteten Bohnen aus fernen südlichen Landen in die Schlünder der Schlemmenden. Just in diesem Moment musste wohl auch der seltsame Alte im roten Mantel den eisigen Fluten entstiegen sein, denn er erschien vor dem sich der Völlerei hingebenden Tauchervolk, um die lieben Kleinen mit seinen Gaben zu bescheren, wenn sie denn brav waren und ihm etwas singen, erzählen oder darbieten konnten.

Um sich nun nicht ganz dem allgemeinen Müßiggang hinzugeben, scharte Bodo, der V. mit seiner Gemahlin Ina seinen engsten Mitstreiter Lars mit seinem Eheweib Cornelia und weitere Gefolgsleute um sich und ließ sie allerlei Spielzeug und Schmuck herstellen. Es hub ein Bohren und Sägen, Hämmern und Kleben, Schleifen und Basteln an, daß es eine wahre Freud für Groß und Klein war. Am Ende war manch schöner weihnachtlicher Schmuck zur Zier entstanden.
Andere Taucherlein gaben sich inzwischen dem Glücksspiele hin und so machte sich eine allgemeine Zufriedenheit breit.

Nicht untätig war inzwischen der unermüdliche Koch Kuno gewesen, denn schließlich war das kleine Tauchervolk zum Feiern und Schlemmen gekommen. Und so bereitete er köstliches Fleisch von einem Tier mit dem seltsamen Namen Kassler und dazu einen großen Topf vom Sauerkohle , wovon er ganz besonders schwärmt …
Dazu kamen wie durch Zauberhand große Mengen an Brot und Salaten auf den Tisch. Und als hätte es nie vorher etwas gegeben, fing sofort wieder das große Schlemmen und Trinken an, auch im Sinne und zum Wohle ihres kranken Schlemmer-Königs Michael, der recht bald genesen möge.

Der Erzähler verließ nun den gastlichen Ort mit vollem Bauch, es ist aber zu vermuten, daß das Tafeln, Bechern und Feiern des kleinen Tauchervolkes bis zum Morgen des nächsten Tages andauerte …
Und wenn sie nicht gestorben sind – dann schlemmen sie wohl heute noch 🙂

 

1. Fotoworkshop

Am vergangenen Montag fand wie geplant im Geräteraum der 1. Fotogruppen-Workshop mit Thema „Die (Digital-)Kamera wirklich verstehen“ statt. In (noch) kleiner, aber interessierter Runde konnte ich, glaube ich, Einiges zum Innenleben von digitalen Kompakt-, System- und Spiegelreflexkameras vermitteln. Auch wenn die Themen Sensor, RAW oder JPEG, Belichtungs- und Autofokussysteme nur kurz angeschnitten werden konnten – dazu ist das Ganze zu komplex – hat bestimmt jeder Teilnehmer etwas daraus entnehmen können.

1_Workshop_Fotogruppe

Diskussion während des Workshops

 

Vielleicht hat ja dieses „trockene“ Thema den Einen oder Anderen noch vom Kommen abgehalten – das nächste Mal wird es deshalb etwas „nässer“.

Beim 2. Workshop am 10. November lautet das Thema: Unterwasser-Foto- und Filmtechnik. Vortragender wird dann unser langjähriger UW-Fotofreak Frank Proksch sein. Und damit es etwas mehr zum Anfassen auch für „Neue“ gibt, bringen Einige ihre UW-Foto-Ausrüstung dazu mit – jeder der kommt, kann dies natürlich gern genau so tun.

Anmeldungen für den 2. Workshop bitte per Mail an Frank oder mündlich mittwochs in der Schwimmhalle.

 

An alle Fotofreaks, Unter- und Überwasserfotografen und solche, die es werden wollen …

Liebe Clubmitglieder und Freunde der Unterwasser-Fotografie

unser letztes Fotogruppen-Treffen im Juli bei Steak, Bratwurst und guten Getränken haben wir zum Anlass genommen, einmal über unsere zukünftige Arbeit im Verein nachzudenken.
Dabei sind einige interessante Ideen und Änderungen rausgekommen, die wir Euch nun nicht länger vorenthalten wollen:

Das Wichtigste zuerst: Wir wollen unsere Arbeit intensivieren, den Stellenwert der Foto- und Videogruppe im Verein erhöhen und so vor allem für Mitglieder aus allen Altersklassen den Anreiz schaffen, bei uns mitzumachen. Es soll ein gegenseitiger Austausch stattfinden, von dem alle profitieren – die Jüngeren vom fotografischen Erfahrungsschatz der Älteren vs. die Älteren von der Unverkrampftheit und Aufgeschlossenheit gegenüber neuer Technik und neuen Medien der Jüngeren …

Was soll sich ab Herbst ändern?
1. Ab September trifft sich die Fotogruppe regelmäßig jeweils am 2. Montag des Monats (außer in den Sommer/Winterferien) 19:00 Uhr im Clubraum zu einem Workshop.

Wichtig dabei ist, dass zu diesen Workshops ausdrücklich alle interessierten Foto- und Videofreunde eingeladen sind, eine Mitgliedschaft in der Fotogruppe ist nicht Bedingung. Zu jedem Treffen wird es einen Vortrag zu einem Thema rund um die Foto- und Videografie geben (max. 1 h). Beleuchtet werden sollen dabei Themen wie Foto- und Videogrundlagen, Technik, Software, Bild- und Videobearbeitung u. v. a. m.
Vortragende sind sowohl Vereinsmitglieder als auch geladene Gäste (Foto- und Videografen aus anderen Vereinen, freischaffende Fotografen oder Dozenten, die wir von unserer Idee begeistern können). Anschließend wird es gemeinsame Fragerunden und wenn es zum Thema passt, Praxisübungen geben. Zu jedem Treffen können auch Bilder und Videos der Mitglieder / Gäste zur Besprechung mitgebracht werden.

2. Die ersten Themen dieser ab Oktober beginnenden Workshops werden wir am 1. September festlegen, Vorschläge von Euch sind dazu gern gesehen. Diese Themen sollen im Jahresplan eingetragen werden, damit sich jeder entsprechend seines Interesses die Zeit dafür einplanen kann. Zusätzlich wird es eine Infomail über die tcdm-Liste unmittelbar vor dem jeweiligen Workshop geben.

Hierzu gleich eine Bitte: Meldet bitte Euer Kommen dafür an, damit wir wissen, ob die Platzkapazität im Clubraum dafür ausreicht und der Vortragsredner sich darauf einstellen kann. Dies macht Ihr am Besten per Mail an Frank oder in unserem Umfrage-Kalender.

3. Darüber hinaus soll es zukünftig mehr gemeinsame praktische Foto-Exkursionen geben, dies sowohl unter als auch über Wasser. Nicht neu ist, dass wir zusammen (z. B. im Rahmen des organisierten Clubtauchganges) tauchen gehen. Neu soll sein, dass dabei konkrete praktische Fotoübungen gemacht werden (können). Auch hierfür freuen wir uns auf Eure Vorschläge.

4. Einen besonders hohen Stellenwert im Kalender der Fotogruppe haben die halbjährlich stattfindenden Foto- und Videotreffen des LVS im TANA Ammelshain.
Was wahrscheinlich vielen Vereinsmitgliedern gar nicht bekannt ist: Organisiert werden diese Treffen von unserem Sachgebietsleiter Foto/Film im Landestauchsportverband Sachsen und somit LVS-Vorstandsmitglied Uwe Zimmer.
Auch hierfür wollen wir zukünftig gern mehr Vereinsmitglieder zur Teilnahme animieren, denn gerade der dort stattfindende Austausch mit jahrelang tätigen Foto- und Videografen aus Sachsen, Sachsen-Anhalt und oft auch Brandenburg/Berlin ist sehr inspirierend und durch den direkten Draht von Uwe zum LVS auch oft förderlich. Ein Beispiel: Bei unserem letzten Treffen war ein Schwerpunktthema die Auswertung des VDST-Fotowettbewerbes Kamera Louis Boutan in den Niederlanden, an welchem 2 LVS-Mitglieder teilgenommen hatten. Das nächste Treffen findet übrigens vom 17. – 19. Oktober statt – Anmeldungen dafür bitte über Uwe Zimmer.

Last but not least: Für die Teilnahme an den Workshops und auch die Mitarbeit in der Fotogruppe sind weder besonders hohe technische Vorraussetzungen (Kamera und UW-Technik) noch ein Mindestmaß an Fotoerfahrung notwendig, im Gegenteil – wir freuen uns über jeden Neueinsteiger, den wir von dieser schönen Sparte unseres gemeinsamen Hobbys begeistern können.

Also – auf gehts, Ihr seid alle herzlich eingeladen, bei uns mitzumachen oder einfach teilzunehmen.

Wir wünschen Euch schon jetzt gutes Licht.

Mit fotografischem Gruß

Frank Proksch – Leiter Fotogruppe
Uwe Zimmer – LVS-Vorstand Sachgebietsleiter Foto/Film
Thomas Stave
Harry Lehnert

 

Herbsttreffen der LVS-Foto- und Videogruppe im TANA Ammelshain vom 18. bis 20. Oktober 2013

 

http___epaper.lvz-online.de_eZeitung_pdf.php_a-e_pdf_map-x=PDF2013102115642_MTL_027.pdf&a-e_pdf_map-y=6197

Vergangenes Wochenende trafen sich wieder einmal interessierte Unterwasser-Foto- und Videographen des Landestauchsportverbandes im TANA Ammelshain zum gemeinsamen Workshop und gemütlichen Beisammensein – organisiert von unserer Fotogruppe, allen voran Uwe Zimmer. Standesgemaäß war schon wie im September am Stechlin unser Verein mit einer großen Mannschaft von 7 Teilnehmern vertreten, diesmal dabei: Uwe Zimmer, Frank Proksch, Thomas Stave, Jörg Spauszus, Jörg Noack, Frank Manos und Harry Lehnert. Fachsimpelei,  gemeinsame Tauchgänge bei allerbestem Fotowetter und jede Menge Schlemmereien, dazu das Wiedersehen mit guten Freunden aus der UW-Foto- und Filmszene sorgten wie immer für allerbeste Stimmung und wenig Schlaf. Hauptteil des diesjährigen Treffens war die Produktion eines UW-Krimis, Drehbuchautor und Regisseur war Jörg Böttcher aus Chemnitz. Und wir blieben dabei nicht unbemerkt – Ergebnis: am Montag erschien dazu der passende Artikel in der „Leipziger Volkszeitung“. http___epaper.lvz-online.de_eZeitung_pdf.php_a-e_pdf_map-x=PDF2013102115642_MTL_027.pdf&a-e_pdf_map-y=6197

 

Preiserhöhung fürs Tauchgepäck bei Air Berlin

Schlechte Nachrichten für Reisende mit Tauchgepäck: Zukünftig kann bei Air Berlin das Sportgepäck bis 32 Kilo bis zu €150,- kosten – pro Strecke! Dürfte nur eine Frage der Zeit sein, bis andere Charterflieger nachziehen…
http://www.welt.de/reise/article114479329/Preise-fuer-Gepaeck-steigen-um-bis-zu-200-Prozent.html
Die Preiserhöhung gilt ab 1. Juni – also: nüscht wie los 😉

 

Schöne Taucher-Website entdeckt

guggst du: 
https://www.bestofdiving.info/

 

Pfingsten in Nentmannsdorf

Pfingstsonntag im neuen Tauchgewässer des Tauchtreff DD – der Hornblendebruch in Nentmannsdorf. Ein gaaaaanz entspanntes Pfingsttauchen gönnten sich hier Stave und Harry. Weit und breit war kein weiterer Taucher zu sehen, nur ab und zu einige wenige Spaziergänger und Radfahrer. Vor 2 Jahren noch als Steinbruch in Betrieb ist der Hornblendebruch schon jetzt als Tauchgewässer recht interessant und hat vor allem Potential für die Zukunft. Zugegeben – bissel flach isser im vorderen Bereich, unser tiefster Punkt war 4,9 m – angeblich soll er max. 15 m tief sein – wahrscheinlich eher im hinteren Bereich an den steilen Abbauwänden.

Erstes Leben ist im Bruch schon eingezogen, neben vielen kleinen Fischen im Flachwasserbereich gab es jede Menge anderes Kleingetier. Die Sicht war erwartungsgemäß noch nicht so der Brüller – max. 4 m, aber wir denken, das wird besser. Und wenn sich Flora und Fauna weiter gut entwickeln, was in so einem eher flachen Gewässer sehr wahrscheinlich ist, kann das ein richtiges kleines Eldorado für Unterwasserfotografen werden. Wenn das Gewässer nicht zugemüllt wird !

Und nach so einem Erkundungstauchgang hat die Belohnung (Pflaumenkuchen) und das Dekobier 😉 natürlich besonders gut geschmeckt …